Seid es Menschen auf der Erde gibt, und mit hoher Wahrschinlichkeit schon früher, ja mit Sicherheit früher, findet die Satire in allem Windungen der Gehirne ihre Schlupflöcher. Von diesem bequemen Lager aus schmeisst 〈 Schmeissfliegen (beschmieren, bestreichen, besudeln)〉 - sie ihre unbequemen Würfe mitten hinein in das menschliche Treiben. Lachen und Weissglut liegen nahe beieinander. Was solls. Blicken wir mal zurück. Nur Momentaufnahmen von Gehirnen, die sich der Satire nicht erwehren konnten und ihr gezwungenermassen ziemlich freien Lauf liessen. Diese Menschen sind unschuldig, also ohne Schuld
von Titus Petronius Arbiter - richtig gelebt um 14–66 n. Chr., Römer. Hat den Roman Satyricon in lateinischer Sprache geschrieben. Ein Spiegel des damaligen Lebens: Verfall, Eifersucht, Entsühnung. Bekannt auch das Gastmahl des Trimalchio, die Erbschleicherei und viele weitere menschliche Abgründe.
Aus seinem Munde:
"Das wahre Aussehen kehrt zurück, während das vorgetäuschte verschwindet." Petronius Gajus Arbiter
von Lukian von Samosata - Ein bekannter griechischsprachiger Satiriker der Antike. Geboren in Samosata, am Oberlauf des Euphrat, bezeichnete er sich selbst als Syrer. Lukian war ein ungemein produktiver Autor. Seine Themen: Religionskritik, Verschwendungssucht, das „schlüpfrigen Gewerbe“, die Dummheit, usw. Mit leichtem Spott trifft er die gesellschaftliche Situation im damaligen römischen Reich. Lukian soll die europäische Kultur maßgeblich beeinflusst haben.(Erasmus von Rotterdam, Thomas Morus, Wieland, Goethe, Schiller).
"Aus seinem Munde:
Sechs Stunden sind genug für die Arbeit; die anderen sagen zum Menschen: lebe!"Lukian von Samosata
Miguel de Cervantes Saavedra - geboren in Alcalá de Henares, studierte Theologie an den Universitäten von Salamanca und Madrid. Er führte ein sehr abenteuerliches Leben. Oft auf der Flucht, Kammerdiener eines Kardinals, bei der spanischen Marine, Kampf und Verletzung (seine linke Hand blieb durch eine Kriegsverletzung dauerhaft gelähmt (Beiname el manco de Lepanto), dann Sklave in Algier, dann wieder auf Kriegszügen, Steuereintreiber, vom Inquisitionsgericht exkommuniziert, und schlussendlich trotzdem noch seine bekannten Werke geschaffen. Das bedeutenste: El ingenioso Hidalgo Don Quijote de la Mancha (Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha), dessen erster Teil 1605 erschien. Den zweiten Teil veröffentlichte er 1615. Er starb verarmt am 22. April 1616 in Madrid
Aus seinem Munde:
"Geld bringt Sorgen, ob man es hat oder nicht.." Miguel de Cervantes Saavedra

Jose Loius Borges
Beste phantastische Erzählungen

Walter Mehring
Dadaist der ersten Stunde

Arthur Schopenhauer
Der gute alte Arthur war zeit seines Lebens zu wenig geachtet

Bertrand Russel
Pazifist, Friedensaktivist und weiss der Geier was sonst noch
Die Bevölkerung der Erde
ihr emsiges Treiben, das laute Geschrei
So viele Menschen leben jetzt auf der Erde:
die Toten
lehren uns mit mit ihrem Schweigen
Bislang lebten so um die 110 Milliarden Menschen auf der Welt
Geschäfte mit der Angst sind immer Verlustgeschäfte
Der Krug geht zum Brunnen bis der Apfel vom Stamm fällt
Wenn ich auf Reisen bin, nehme ich die Eindrücke auf, und all das verwandelt sich nach und nach in Literatur
in der Schönheit kämpfen Gott und der Teufel miteinander, und das Schlachtfeld ist das Herz der Menschen
das Leben ist ein Kampf mit dem Teufel in den Grotten des Gehirns, und die Dichtung ist die Feier des endgältigen Urteils über einen selbst
Blau, aber das ist ein Zustand
Sauerstoff
Essen
Trinken
Schlafen
und? da muss ich mal kurz meine Exfreundinnen fragen..
"Der Zweck der Philosophie ist die logische Klärung der Gedanken. Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Ein philosophisches Werk besteht wesentlich aus Erläuterungen. Das Resultat der Philosophie sind nicht »philosophische Sätze«, sondern das Klarwerden von Sätzen. Die Philosophie soll die Gedanken, die sonst, gleichsam, trübe und verschwommen sind, klar machen und scharf abgrenzen."
Ludwig Wittgenstein, Tractatus Logico-PhilosophicusDie Intellektuellen nehmen die Welt gleich zweimal in Anspruch: so wie sie ist und so wie sie sein sollte. Von der Welt, wie sie ist, leben sie, von der Welt, wie sie sein sollte, nehmen sie die Maßstäbe, die Welt zu verurteilen, von der sie leben.
Friedrich DürrenmattIch kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.
Georg Christoph LichtenbergIch bin der Überzeugung, dass es keinen Unsinn gibt, den eine Regierung ihren Untertanen nicht einreden kännte
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